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		<title>Zur Gründung des Zentralrats der Ex-Muslime</title>
		<link>http://www.supernature.at/2010/02/23/zur-grundung-des-zentralrats-der-ex-muslime/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 22:46:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>oberhummer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Besuch der Menschenrechtsaktivistin und Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime in Deutschland Mina Ahadi in Wien am 26. Februar 2010 ist ein willkommener Anlass diese Organisation auch in Österreich zu etablieren. Der nun gegründete Zentralrat der Ex-Muslime will einerseits bei Alltagsproblemen helfen, die dadurch entstehen, dass ihnen durch den Islam eine Lebenseinstellung durch psychischen Druck [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Besuch der Menschenrechtsaktivistin und Vorsitzende des <a href="http://www.ex-muslime.de/">Zentralrats der Ex-Muslime</a> in Deutschland <a href="http://www.minaahadi.com/">Mina Ahadi</a> in Wien am 26. Februar 2010 ist ein willkommener Anlass diese Organisation auch in Österreich zu etablieren. Der nun gegründete Zentralrat der Ex-Muslime will einerseits bei Alltagsproblemen helfen, die dadurch entstehen, dass ihnen durch den Islam eine Lebenseinstellung durch psychischen Druck aufgezwungen wird, die mit den hiesigen Werten und Leben einfach nicht mehr zu vereinbaren ist. Auf der anderen Seite will er gegen jegliche Art von Verletzung der Menschenrechte, wie Zwangsheirat, Ehrenmorde, Steinigungen und Genitalverstümmelung aktiv werden und für diejenigen sprechen, die das in ihren Ländern nicht tun können.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Die Gründung des Zentralrats der Ex-Muslime und dessen Beitritt zu den Konfessionsfreien werden von letzteren nachdrücklich begrüßt. Damit hat der Zentralrat der Konfessionsfreien nun bereits schon fünf Trägervereine, die sich zu dieser Dachorganisation vereinigt haben.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Mit der Gründung der Ex-Muslime wird in Europa ein wichtiger Prozess in Gang gesetzt, der dahin zielt, dass die Prinzipien der Aufklärung auch den Islam erreichen können. Man darf nicht vergessen, dass erst vor weniger als 400 Jahren das Licht der Aufklärung uns alle von den althergebrachten, starren und überholten Vorstellungen, Vorurteilen und Ideologien des damaligen Christentums befreit hat. Das hat uns in Europa erst Demokratie, Toleranz, Freiheit und die Menschenrechte gebracht. Dass das gegen den teilweise erbitterten Widerstand der Kirche geschah, ist allgemein bekannt. Auch das europäische Christentum konnte nur Dank der Aufklärung gezähmt werden. Es bedurfte schon der entschiedenen Absage des damaligen Christentums von außen, dass auch die innerkirchlichen Reformen eine Chance hatten, sich durchzusetzen. Mit dieser Doppelstrategie sollte es möglich sein auch die Reformenbestrebungen im Islam selbst zu unterstützen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Die Ex-Muslime als auch Konfessionsfreie stimmen in folgenden Punkten überein:</p>
<ul>
<li>In unserer Gesellschaft sollte jeder Mensch das Recht haben seine Meinung offen sagen können und ein freies Leben führen dürfen, das nicht durch überkommene Regeln der Religionen beschränkt ist. Das muss selbstverständlich auch für jene gelten, die zufällig in eine islamische Familie hinein geboren werden.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong> </strong>Wir dürfen auf Menschenrechtsverletzungen und demagogische Hetze gegen die Werte der Aufklärung nicht mit „falscher Toleranz“ reagieren. Daher muss man auch gläubigen Muslimen abverlangen, dass sie die Regeln der Demokratie, Aufklärung und des Rechtsstaats akzeptieren.</li>
<li>Nur ein Teil der etwa 400.000 in Österreich lebenden so genannten „Muslime“ sind tatsächlich im Sinne des Islams gläubig. Eine nicht geringe Zahl müsste eigentlich zu den Konfessionsfreien gezählt werden und sollte daher auch nicht durch die Islamlobby repräsentiert werden.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong> </strong>Bislang wurde die Islamkritik von der rechten Szene und vom fundamentalen Christentum vereinnahmt. Das sollte nach der Gründung des Zentralrats der Ex-Muslime nicht mehr so leicht möglich sein.</li>
</ul>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Zum Abschluss:</strong></p>
<p><strong>„In den Reihen der Ex-Muslime findet man häufig jene ganz besonderen Menschen, die obwohl es unbequem und gefährlich ist, sich für die Prinzipien der Aufklärung und gegen Menschenrechtsverletzungen einsetzen.“</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.vol.at/news/vorarlberg/artikel/offiziell-keine-austritte-aus-dem-islam/cn/news-20100220-11161154/forcerefresh/1/unique/618245203">Interview mit Cahit Kaya anlässlich der Gründung.</a><br />
</strong></p>
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		<title>Vortrag Mina Ahadi und Vorstellung der Ex-Muslime Österreich</title>
		<link>http://www.supernature.at/2010/02/20/vortrag-mina-ahadi-und-vorstellung-der-ex-muslime-osterreich/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 13:37:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Veranstaltungshinweis
Wann: Freitag, 26. Februar 2002, ab 16 Uhr (bis ca. 19 Uhr)
Wo: Republikanischer Club (Rockhgasse 1, 1010 Wien)

Aus der Einladung (siehe Facebook Event)
Mina Ahadi, eine bekannte Islamkritikerin aus dem Iran und Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime (ZdE) Deutschland, wird am 26.2.2010 unser Gast in Wien sein. Sie wird über die immer wichtiger werdende europaweite Arbeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Veranstaltungshinweis</strong></p>
<p>Wann: Freitag, 26. Februar 2002, ab 16 Uhr (bis ca. 19 Uhr)<br />
Wo: <a href="http://maps.google.com/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=en&amp;geocode=&amp;q=Rockhgasse+1%2F+1010+Wien&amp;sll=48.208951,16.369732&amp;sspn=0.05085,0.087976&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Rockhgasse+1,+Innere+Stadt+1010+Wien,+Austria&amp;z=17">Republikanischer Club</a> (Rockhgasse 1, 1010 Wien)</p>
<p><a href="http://www.laizismus.at/wp-content/uploads/2010/02/zdex.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-457" title="zdex" src="http://www.laizismus.at/wp-content/uploads/2010/02/zdex.jpg" alt="" width="170" height="56" /></a></p>
<p>Aus der Einladung (<a href="http://www.facebook.com/event.php?eid=292299714371&amp;ref=mf">siehe Facebook Event</a>)</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mina_Ahadi">Mina Ahadi</a>, eine bekannte Islamkritikerin aus dem Iran und Vorsitzende des <a href="http://www.ex-muslime.de/">Zentralrats der Ex-Muslime (ZdE)</a> Deutschland, wird am 26.2.2010 unser Gast in Wien sein. Sie wird über die immer wichtiger werdende europaweite Arbeit der ZdE-Organisationen berichten, und erklären, warum es einer starken und islamkritischen Gegenbewegung innerhalb der islamisch geprägten Community bedarf.<br />
Mina Ahadi, geb. 1956, ist Gründungsmitglied und Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime, des Internationalen Komitees gegen Steinigung und des Internationalen Komitees gegen die Todesstrafe. Sie wurde Anfang der 80er Jahre Aufgrund ihrer politischen Tätigkeit gegen das iranische Mullah-Regime in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Bis 1990 lebte sie als Partisanin im Untergrund, dann gelang ihr die Flucht nach Österreich. Ahadi wurde im Oktober 2007 für ihr Engagement für Menschen- und Frauenrechte in London zur &#8220;Säkularistin des Jahres&#8221; gewählt.</p>
<p>Aus diesem Anlass wird von Cahit Kaya über die Gründung des Zentralrats der Ex-Muslime in Österreich informiert und über aktuelle Probleme in Zusammenhang mit dem Islam gesprochen.</p>
<p>Anschließend wird Mina Ahadi aus erster Hand über die neuesten Aktivitäten im Iran berichten und für Fragen aller Art zum Thema zur Verfügung stehen.</p>
<p>Weiters wird sprechen: Heinz Oberhummer, Vorsitzender des Zentralrats der Konfessionsfreien</p>
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		<item>
		<title>Putting Faith in its Place</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 13:37:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alm</dc:creator>
				<category><![CDATA[allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Astrodicticum]]></category>

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		<description><![CDATA[In Astrodicticums Blogpost &#8220;Anekdoten sind keine Daten und Religion ist irrational&#8221; (Bitte lesen!) bin ich auf folgendes Video gestoßen, das klar vor Augen führt, welche Scheuklappen die Geistergläubigen tragen und welche Konsequenzen sich daraus ergeben.
Putting Faith in its Place


]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In <a href="http://twitter.com/astrodicticum">Astrodicticums</a> Blogpost &#8220;<a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2010/01/anekdoten-sind-keine-daten-und-religion-ist-irrational.php">Anekdoten sind keine Daten und Religion ist irrational</a>&#8221; (Bitte lesen!) bin ich auf folgendes Video gestoßen, das klar vor Augen führt, welche Scheuklappen die Geistergläubigen tragen und welche Konsequenzen sich daraus ergeben.</p>
<p><strong>Putting Faith in its Place<br />
</strong><br />
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/5wV_REEdvxo&#038;hl=en_US&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/5wV_REEdvxo&#038;hl=en_US&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
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		<title>Buch von John Gray: Politik der Apokalypse</title>
		<link>http://www.supernature.at/2010/01/24/buch-von-john-gray-politik-der-apokalypse/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 10:30:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alm</dc:creator>
				<category><![CDATA[John Gray]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[John Gray propagiert mit diesem Buch zwar nicht explizit die Notwendigkeit einen Staat laizistisch zu gestalten, aber er führt diese dennoch klar vor Augen. Deswegen gibt es an dieser Stelle einmal eine Buchrezension.
John Gray: Politik der Apokalypse. Wie Religion die Welt in die Krise stürzt
(Klett-Cotta)
Ist der Westen legitimiert in einen souveränen Staat, wie den Irak [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/John_N._Gray">John Gray</a> propagiert mit diesem Buch zwar nicht explizit die Notwendigkeit einen Staat laizistisch zu gestalten, aber er führt diese dennoch klar vor Augen. Deswegen gibt es an dieser Stelle einmal eine Buchrezension.</p>
<p>John Gray:<strong> Politik der Apokalypse</strong>. Wie Religion die Welt in die Krise stürzt<br />
(Klett-Cotta)</p>
<p>Ist der Westen legitimiert in einen souveränen Staat, wie den Irak einzumarschieren, um seinen etatistischen Erlösungsmythos einer liberalen Demokratie mit Gewalt zu exportieren?</p>
<p>Punkto Titel und v. a. Untertitel hat sich die Übersetzung etwas zu weit vorgewagt: &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Black-Mass-Apocalyptic-Religion-Utopia/dp/0141025980/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books-intl-de&amp;qid=1264328837&amp;sr=8-1">Black Mass. Apocalyptic Religion and the Death of Utopia</a>&#8221; heißt es im Original und v. a. der letzte Teil bringt zum Ausdruck worum es Gray tatsächlich geht, nämlich nicht vorzuführen, dass Religion die Politik zur Apokalypse treibt, geschweige denn Religionskritik an sich zu üben, sondern zu zeigen, dass politische Utopien an ihr Ende gelangt sind. Als Ursprung der modernen, politischen Utopien, vom Historischen Materialismus zum Neoliberalismus und neokonservativen Ideologien benennt er den neutestamentlichen, christlichen Endzeitmythos (laut Gray ein <em>fragwürdiges Geschenk</em> des Christentums), der sich nach der Aufklärung in säkularer Tarnung wiederholt und in den Politreligionen des 20. Jahrhunderts (Nationalsozialismus, Stalinismus, Maoismus) gipfelt. Mit dem Irakkrieg (Bush: &#8220;Gott befahl mir&#8230;&#8221;) und dem Versuch eines v. a. amerikanischen Imperialismus liberale Demokratie mit Gewalt über die Welt zu verbreiten sieht er den Tod der Utopie gekommen.<br />
Grays Beweisführung ist in sich schlüssig, allerdings so umfassend, dass er praktisch alles und jeden attackiert und moderne Philosophie entweder als grobschlächtig, naiv, mindestens aber als utopistisch verblendet brandmarkt. Auch säkulare Staatsführung und humanistisches Denken bezögen sich letztendlich nur darauf, was sie ablehnen oder hingen Erlösungsgedanken in anderer Form an. Sein Gegenentwurf eines pragmatischen, unteleologischen Realismus kommt über eine kurze Skizze in seiner sonst klaren Analyse nicht hinaus. (Niko Alm)</p>
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		<title>&#8220;Gott behüte&#8221; &#8211; Jetzt als Taschenbuch!</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 08:45:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Misik</dc:creator>
				<category><![CDATA[allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Misik]]></category>

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		<description><![CDATA[        Kaum ist das neue Jahrzehnt angebrochen, schon gibt's ein neues Buch von mir im Buchhandel - und ich musste dafür nicht einmal viel arbeiten. "Gott behüte - Warum wir die Religion aus der Politik raushalten müssen", 2008 im Ueberreuter-Verl...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum ist das neue Jahrzehnt angebrochen, schon gibt&#8217;s ein neues Buch von mir im Buchhandel &#8211; und ich musste dafür nicht einmal viel arbeiten. &#8220;Gott behüte &#8211; Warum wir die Religion aus der Politik raushalten müssen&#8221;, 2008 im Ueberreuter-Verlag erschienen, &#8230;</p>
<p><a href="http://www.misik.at/gott-behute-themen-debatte/gott-behute-tb.php">weiter</a></p>
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