Tea Party madness has brought the US to the brink of economic mayhem, risking taking much of the world with it. In the face of obdurate unreason, the president of hyper-reasonableness was forced to surrender. The economic credibility of the country that holds the global reserve currency has wobbled. The political credibility of the world's beacon of democracy has failed in the face of an insurgency of unreason. Facts, evidence, probability, possibility – none of that matters to a movement founded on ferocious fantasy.

The founding fathers built a constitution of checks and balances believing reasonable men would agree; how could they foresee Sarah Palin, Michele Bachmann or Glenn Beck? To the British eye, America was always dangerously prone to waves of populism and McCarthyite panics. The country has reached a deadlock that may set it on a faster road to decline as absolute intransigence creates a constitution that no longer functions. Why bother with the great show of presidential elections when presidents are denied the power to match their pomp? The politics of miasma, where words matter more than facts and actions, lets the Tea Party demand the impossible – debt reduction with tax cuts, spending cuts without touching the gargantuan defence budget. Obama believed against all the evidence that his opponents would see reason. That's not who they are.

I worked in Washington during Watergate and the fall of Richard Nixon; even in that national trauma there was not this unbridgeable detestation between the red and the blue. What happened? The rise of the Tea Party owes a great deal to Rupert Murdoch's Fox TV, the foghorn of extremism that changed the nature of political discourse. Trouncing the competition, its propagandising for Tea Party views misinforms the electorate on just about everything: it is rivetingly frightening viewing. It makes our own politics look civil, our commentating measured, our right wing moderate. But there is little doubt that had News International not fallen so spectacularly from grace, the Murdochs would have intimidated British politicians into changing our laws to allow unbridled political bias in broadcasting. Fox-style television would have battered its way into our living rooms, bringing us Tea Party politics too.

Whatever you think of the Tory party, it is not shot through with US craziness, not on stem cell research and gay marriage, or even really on abortion – though they will toughen its conditions. Steve Hilton's cunning plan to abolish all consumer, employment and maternity rights got a dusty answer, while his green passions are at least tolerated. Most Tories are driven by Thatcherism, with its shrink-the-state, on-your-bike thirst for deregulation. But although Oliver Letwin's parents were Ayn Rand disciples, the American right's call of the wild is no closer to Tory core sentiment than is Labour's ritualistic singing of the Red Flag once a year. Britain is more rightwing than mainstream Europe, our media more strident, but we haven't crossed the Atlantic – yet.

But American intellectual fashions waft our way: a taste of the Tea Party arrives on these shores in the peculiar paranoia of the climate-change deniers. You may dismiss some as fruitcakes or oil company lobbyists, but when Andrew Turnbull, former head of the civil service, reveals that he is of their number, it should alarm us.

Professor Steve Jones's report on BBC science coverage raised the difficult question of impartiality: should the BBC stand impartially between sense and nonsense, between flat- and round-earthers? On the MMR/autism dispute and GM crops the BBC gave a "false balance" between minority views and the consensus of most scientists. Jones suggests that the great weight of international scientific opinion agreeing that warming is caused by human agency means the BBC need no longer quote balancing deniers when only "the pretence of debate remains". Instead, move on to the real debates on how best to mitigate it. Mail and Telegraph commentators called this the "quasi-Stalinist thought police". For some reason they consider "the warmists" a leftwing conspiracy, though why is never clear. Lord Turnbull, writing in the Sunday Times, challenged Jones using every weary denier's argument: didn't Galileo and Darwin oppose the science of their day? I won't rehearse the paranoia of the deniers who think the world is against them: yes, it is.

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Einen Bericht über die diesjährigen Psi-Tests gibt’s auch im aktuellen e-skeptiker, den man hier kostenlos abonnieren kann. Autor ist Dr. Martin Mahner:

Seit 2004 testet die GWUP jeden Sommer Kandidaten mit vermeintlich paranormalen Fähigkeiten. Vier Kandidaten traten zu unseren Tests am 28. und 29. Juli an.

Der erste Tag war dem klassischen Wünscheln und Pendeln gewidmet. Franz K. trat mutig mit einem Doppeltest an. Er versuchte, ein halb mit Wasser gefülltes Schnapsglas zu muten, das unter einem Schächtelchen versteckt war, sowie ein in einer Streichholzschachtel befindliches totes Insekt.

PD Dr. Rainer Wolf spendierte dazu ein eingefrorenes Heimchen (eine Grillen-Art), das normalerweise als Geckofutter vorgesehen war. Bei beiden Versuchen kam es nur auf das Wasser im Glas bzw. im Heimchen an. Jeweils 9 Schächtelchen waren dabei leer, in einem befand sich nach dem Zufallsprinzip das Schnapsglas bzw. das Heimchen.

Herr K. erzielte beim Heimchenversuch 1 Treffer, beim Schnapsglasversuch 2 Treffer. Die Zufallserwartung liegt bei 1,3 Treffern.

Am Nachmittag machte Adolf S. den klassischen Eimerversuch, für den er mehrere Spezialpendel mitgebracht hatte. Auch hier führten wir den üblichen 1:10-Versuch durch, d.h. ein Eimer aus 10 war mit Wasser gefüllt, die anderen blieben leer. Alle waren mit Handtüchern abgedeckt. Ergebnis: 2 Treffer.

Eine interessante Abwechslung gab es bei den Freitagskandidaten. Beim Versuch am Vormittag trat Uwe S. an, der mithilfe der “Geisterwelt” Fragen beantworten lassen wollte, die dann von selbiger an eine Empfängerin weitergeleitet werden sollten, die sich in einem anderen Raum befand. Allerdings erhielt die Empfängerin die Antworten der Geisterwelt nicht bewusst, sondern eine Assistentin ermittelte die empfangene Antwort anhand des kinesiologischen Armtests.

Da nur eindeutige Ja- oder Nein-Fragen gestellt wurden (Beispiel: Liegt Dänemark südlich der Alpen?), sollte dies anhand des Armtests auf einfache Weise festgestellt werden: Blieb der ausgestreckte Arm oben, war das ein Ja, ging er nach unten, bedeutete dies ein Nein. In 5 Durchgängen wurden jeweils 10 Fragen gestellt, insgesamt also 50. Davon mussten 40 richtig sein, wenn der Kandidat die nächste Testrunde erreichen wollte.

Beim richtigen Raten einer Ja-Nein-Entscheidung liegt die Zufallserwartung bei 1/2, sodass bei 50 Fragen 25 Treffer zu erwarten sind. Immerhin erzielte der Kandidat 32 richtige Antworten. Das Ergebnis war also überdurchschnittlich gut, verfehlte aber die Vorgabe von 40 Treffern immer noch deutlich.

Am Nachmittag hatte es sich Kurt B. zur Aufgabe gemacht, einen in der Umgebung von Würzburg vergrabenen (kleinen!) Goldbarren mithilfe verschiedener Ruten und Pendel zu orten.

Zunächst wollte er die grobe Lage des Barrens auf einer Karte mit dem Maßstab 1:25000 bestimmen. Dazu ging eine seiner beiden mitgebrachten Assistentinnen die auf dem Boden ausgebreitete Karte mit einer Lecher-Antenne ab. Nachdem ein grober Punkt bestimmt war, machte sich der Kandidat selbst ans Werk, indem die nun auf einen Tisch verbrachte Karte mit einem Pendel bearbeitet wurde, bis das Versteck auf ein kleines Areal von ca. 1 cm Durchmesser eingegrenzt war (das entspricht ca. 250 m im Gelände).

Flugs fuhren wir alle dorthin, wo Herr B. nun “Nahfeldmessungen” vornahm, um die Lage des Goldbarrens auf ein Areal von ca. 15 m Durchmesser einzugrenzen. Nachdem der Kandidat
samt Assistentinnen nach 2 Stunden immer noch keinen Erfolg hatte, gab er auf. Nun fragte ich telefonisch bei Rainer Wolf nach, der den Barren versteckt und die ganze Zeit über auch bewacht hatte. Ergebnis: Das wahre Versteck des Barrens lag ca. 20 km von der Stelle entfernt, die der Kandidat gemutet hatte. Er erhielt seinen Goldbarren dennoch von uns zurück.

Das GWUP-Preisgeld von 10.000 Euro für den Nachweis einer paranormalen Fähigkeit bleibt also weiterhin ausgelobt.

Einen ausführlicheren Bericht lesen Sie im Skeptiker 3/2011, der im September erscheint.

Ein kurzes Video des Bayerischen Rundfunks von den Psi-Tests gibt es hier.

Immer wieder sehenswert: “Goldfinger” (heute Abend um 22 Uhr im Bayerischen Fernsehen).

Und immer wieder eine Fundgrube für allerlei interessante Wissenschaftsmythen – bei unserer letzten Betrachtung (“Katastrophenmathematik a la Goldfinger”) haben wir versprochen, darauf zurückzukommen.

Nehmen wir uns mal den spektakulären “Final Fight” vor: Am Ende wird Goldfinger in 12000 Metern Höhe durch eine zerplatzte Scheibe aus dem Flugzeug hinaus gesogen.

Kann das sein? Mal überlegen:

In der Höhe nimmt der Luftdruck ab, bei 12 000 Meter auf etwa 200 Hektopascal (hPa), gegenüber 1000 hPa am Boden. Wenn ein Flugzeug aufsteigt, lässt man den Druck in der Kabine bis zu einer Höhe von 1500 bis 3000 Metern entsprechend dem Außendruck absinken. Das stört die Passagiere höchstens, wenn sie eine starke Erkältung und total verschlossene Ohrtrompeten haben.

Darüber muss man den Druck künstlich stabil halten, weil sonst spätestens bei einer Flughöhe von 6 000 Metern die ersten Passagiere höhenkrank würden. Bei Höhen von über 8 000 Metern kann ein Mensch ohne zusätzlichen Sauerstoff nicht mehr koordiniert handeln. Was vor allem für den Piloten von Nachteil wäre.

Nehmen wir mal an – damit die Rechnung möglichst einfach wird –, der Kabinendruck wird bei 800 hPa stabilisiert, was den Druckverhältnissen in cirka 2000 Metern Höhe entspricht. Befinden wir uns jetzt aber in 12 000 Metern Höhe (bei einem Außendruck von 200 hPa) und ein Fenster wird zerschossen, ist der Druck in der Flugzeugkabine viermal so hoch wie außen.

Das bedeutet: Drei Viertel der Luft in der Kabine würden entweichen, weil die Natur immer und überall auf Ausgleich bedacht ist. Hier geht es konkret um den Druckausgleich zwischen Innen (Flugzeugkabine mit „viel“ Luft, also hohem Luftdruck) und Außen (die Umgebung des Flugzeugs in großer Höhe mit „wenig“ Luft, also geringem Luftdruck). Luft strömt stets von „viel“ Luftdruck zu „wenig“ Luftdruck.

Wie schnell das vor sich geht, hängt von der Größe der Öffnung ab. Angenommen, die Kugel geht glatt durchs Fenster hindurch und hinterlässt nur ein fingergroßes Loch, dann zieht sich der Druckausgleich entsprechend hin.

Im Film „Goldfinger“ platzt hingegen die ganze Scheibe. Dann würde sich der gesamte Vorgang wohl innerhalb von Sekundenbruchteilen abspielen („explosive decompression“), nicht so langsam, wie von Regisseur Guy Hamilton dargestellt.

Und was würde passieren? Druckverlust, Atemmasken fallen von der Decke – also mehr oder weniger das übliche Zwischenfall-Szenario in einem Flugzeug.

Was heißt „mehr oder weniger“?

Sagen wir mal so: Ob der Superschurke als Luftikus endet, wenn er auf jemanden schießt und dabei nur das Fenster trifft, ist eine Frage des Standpunktes – seines eigenen nämlich.

Wenn ein Mensch im Flugzeug ein Schussloch von einem Quadratzentimeter Fläche komplett blockiert, wird er – selbst wenn außen Vakuum herrscht – höchstens mit der Kraft von zirka 10 Newton gegen die Außenwand gedrückt, was einer Gewichtskraft von gerade mal einem Kilogramm entspricht. Problematisch könnte es nur dann werden, wenn das Loch einen Quadratmeter groß ist und der Körper die Lochform passgenau ausfüllt, so dass er das Loch auf diese Weise komplett verschließt.

Dann pustet ihn der Überdruck mit einer Kraft von 60 000 Newton (entsprechend einer Gewichtskraft von 6000 Kilogramm) nach außen, wie den Korken in einer Sektflasche,

Wenn Mr. Ballermann aber weiter vom Fenster weg steht, würde er nur von einem Bruchteil dieses Druckgefälles angegriffen. Außerdem würde die Trägheit ihn abbremsen, bis die Luft um ihn herumgeströmt ist und der Sog nachlässt. Danach käme nur noch ein viel schwächerer Sog vom Fahrtwind.

Mit einiger Sicherheit würde eine Goldfinger-Aktion wie der versehentliche Schuss auf die Flugzeugscheibe folgendes Szenario ergeben:

Rapider Druckabfall, wer nahe am Fenster steht, wird Richtung Fenster umgerissen, fällt aber vor dem Fenster zu Boden. Und kurz danach werden alle, die sich nicht ganz schnell eine der herunterfallenden Atemmasken gegriffen haben, ohnmächtig.

Zum Weiterlesen.

  • James Bond und die Wissenschaft, Skeptiker 4/2008
Quelle: 
zdf.de

"Der große Graben – Religiöse Fundamentalisten auf dem Vormarsch"

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Die Süddeutsche Zeitung berichtet heute (Seite 9) über die aktuellen Psi-Tests der GWUP in Würzburg.

Der Beitrag ist auch online verfügbar, und zwar hier.

Ein Auszug:

Die Menschen, die sich bei den Skeptikern melden, sind keine Scharlatane, Betrüger fürchten die Enttarnung. Die Kandidaten indes sind nicht immer anständige, aber doch ehrlich von sich überzeugte Leute. Es sind oft von Krisen gezeichnete Menschen, die mit ihren neu entdeckten Kräften aus diesen Krisen gefunden haben.

Werden sie schließlich im Labor ihrer Menschlichkeit, ihrer Durchschnittlichkeit gewahr, bricht eine Welt zusammen. Doch “bald finden sie Erklärungen für ihr Versagen”, sagt Mahner.

Spätestens drei, vier Tage nach den Tests erhalte er Briefe der Kandidaten, in denen Störfaktoren wie etwa der Stand des Jupiters genannt würden. Bei Sananda dauert es nicht so lange. “Am Ende wurde ich müde, ich hätte doch eine Pause machen sollen”, sagt er, bevor er sich verabschiedet.”

Auch in der “Abendschau” des Bayerischen Fernsehens ist heute (Dienstag, 2. August) ein Bericht darüber geplant.

NACHTRAG: Ein Video des BR-Films gibt es hier.

Quelle: 
noz.de

Michael Schmidt-Salomon spricht mit der Osnabrücker Zeitung über Aufklärung.

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Kampagne

HAGEN/BERLIN. (hpd) Schon bereits im November letzten Jahres wurde das Jahr des Kirchenaustritts ausgerufen. Doch der Höhepunkt der Aktion kommt jetzt erst. Die Veranstalter wollen während des Papstbesuches in Deutschland auf Großflächenplakaten über das Thema Kirche und Finanzen aufklären. Damit dies gelingt, wird zu Spenden aufgerufen.

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DBK-Jahresstatistik 2010

BONN. (hpd) Laut einer am Freitag von der Deutschen Bischofskonferenz vorgelegten Jahresstatistik soll es Ende vergangenen Jahres 24,651 Millionen Katholiken in Deutschland gegeben haben. Das wären 1,04 Prozent und insgesamt 258.331 Mitglieder weniger als noch 2009. Die Zahl der Kirchenaustritte stieg 2010 im Vergleich zum Vorjahr um 47 Prozent. Erstmals gab es mehr Austritte als Taufen.

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