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	<title>Supernature &#187; Kreationismus</title>
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	<description>Supernatural Waste Watchers</description>
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		<title>Ohne Gott gibt es keine Moral</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Jul 2009 10:28:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die hauseigene Boulevard-Zeitung Gottes (bzw. der heiligen Mutter Kirche), die &#8220;Kleine Zeitung&#8221;, berichtet heute (Sonntag!) über die gottlose Botschaft in Wien nachdem bereits gestern ihre personifizierte Moral, Claudia Kerschbaumer, diese als im Dienst Gottes stehend entlarvte (oder so&#8230;). Unter einem inhaltlich beschränkten Artikel (A) steht ein geistig beschränkter Kommentar (B). (A)Die gottlose Botschaft ist in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die hauseigene Boulevard-Zeitung Gottes (bzw. der heiligen Mutter Kirche), die &#8220;Kleine Zeitung&#8221;, berichtet heute (Sonntag!) über <a href="http://www.buskampagne.at">die gottlose Botschaft in Wien</a> nachdem bereits gestern ihre personifizierte Moral, <a href="2009/07/18/buskampagne-headhuntern-gottes/">Claudia Kerschbaumer, diese als im Dienst Gottes stehend entlarvte</a> (oder so&#8230;). Unter einem <a href="http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/2084265/gottlose-botschaft-wien-affichiert.story">inhaltlich beschränkten Artikel (A)</a> steht ein <a href="http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/2084265/gottlose-botschaft-wien-affichiert.story?seite=2">geistig beschränkter Kommentar (B)</a>. </p>
<p><strong>(A)Die gottlose Botschaft ist in Wien angekommen</strong><br />
Die erste Kernaussage des Artikels ist, dass die österreichischen Atheisten im Gegensatz zu ihren englischen Vorbilder größenwahnsinnig sind, da letztere nur &#8220;There&#8217;s probably no god&#8221; auf die Busse schrieben, während erstere &#8220;Es gibt keinen Gott&#8221; verwenden. Das ist selbstverständlich insofern falsch, als das englische Sujet eines der <a href="http://www.buskampagne.at/2009/07/17/gott-konnte-atheistische-city-lights-in-wien-nicht-verhindern/">drei City-Light-Sujets</a> ist. In diesem Zusammenhang ist auch klar, wieso der Artikel in der Print-Version mit einem Foto illustriert ist, dass das &#8220;Es gibt keinen Gott&#8221;-Sujetz zeigt, während das darunter angebrachte &#8220;Gott ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein tschechischer Schlagersänger&#8221;-Sujet zufälligerweise von einem Kameramann so verdeckt wird, dass man es nur erkennen kann, wen man sowieso schon weiß worum es sich handelt. Das die Online-Version einfach mit der dreifachen Wiederholung des &#8220;Es gibt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keinen Gott&#8221;-Sujets aus Deutschland illustriert wurde, ist nicht nur merkwürdig sondern widerspricht sogar dem eigenen Artikel. </p>
<p>Die Unterstellung des blinden Absolutismus dient dazu, eine Beweislast seitens der Atheisten zu suggerieren. Das ist sehr interessant, da die &#8220;Kleine Zeitung&#8221; in all ihren Oster- und Weihnachts-Jubelausgaben meines Wissens nach noch keinen Gottesbeweis erbracht hat.</p>
<p>Nachdem dann kurz auf die &#8220;Nietzsche: Gott ist tot &#8211; Gott: Nietzsche ist tot&#8221;-Argumentation der heiligen Mutter Kirche eingegangen wird (und in der Tat stellt die Tatsache dass Friedrich Nietzsche ein Mensch und daher sterblich war, einen unwiderlegbaren Beweis der Existenz Gottes dar und wer diesen hinterfragt soll zur Hölle fahren), wir noch kurz erwähnt dass sogar der österreichische Werberat ein Problem mit der Kampagne hat (angeblich im Gegensatz zur heiligen Mutter Kirche). Sogar der österreichische Werberat. Das Gremium, dass sich für &#8220;Abendland in Christenhand&#8221; unzuständig erklärt hat, entschied sich in seiner gesamten Nicht-Legitimation nur knapp nicht gegen die Kampagne. Na wenn dass den Atheisten nicht den Rest gibt&#8230;</p>
<p><strong>(B) Ganz so tot ist Gott doch nicht&#8230;</strong><br />
&#8230;ist der Titel des Kommentars von Hans Winkler. Nicht mit dem deutschen Widerstandskämpfer oder dem österreichischen Diplomaten und ehemaligen Staatssekretär zu verwechseln &#8211; die ist der Hans Winkler der Mitherausgeber des Jubelbandes &#8220;Benedikt XVI. in Österreich&#8221; ist, jener Hans Winkler der über das &#8220;neue kirchliche Selbstbewusstsein&#8221; jubelte, als Kardinal Christoph Maria Schönborn in der NYT den amerikanischen Kreationisten beistand, und sich zugleich darüber empörte das &#8220;eine Genetikerin&#8221; meinte diese Wahrheit in Frage stellen zu müssen (<a href="http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20050714_OTS0208">siehe ots.at</a>). Dieser Hans Winkler widmet einen beträchtlichen Teil seines Kommentars, wie schon gestern seine Schwester im Glauben, Claudia Kerschbaumer, der Umarmung der Gegner, wenn er die Meinungsfreiheit verteidigt. Bemerkenswert ist immerhin, dass er die dämliche &#8220;Die sollen doch in Saudi Arabien &#8216;Allah ist tot&#8217;-Plakate aufhängen&#8221;-Argumentation auf- und angreift.</p>
<p>Aber all das dient nur dem höhere Zweck, die schwachen Angriffe (die die Angreifer noch dazu als ziemlich radikal, dumm und als Gegner der Menschenrechte dastehen lassen) ruhig zu stellen, um zu einem, zumindest wohl Winklers Meinung nach, stärkeren auszuholen. </p>
<blockquote><p>Das Diskutable an dem Plakat ist überhaupt nicht der abgeschmackte Satz von &#8220;es gibt keinen Gott&#8221;, der schon im 19. Jahrhundert, als er erfunden wurde, kaum jemanden aufgeregt hat, sondern die Unterzeile: &#8220;Gutes tun ist menschlich&#8221;.</p></blockquote>
<p>Denn, so Winkler, die Herausforderung sei die Frage &#8220;Gibt es eine Moral ohne Gott?&#8221;. Zunächst macht diese Frage Vorannahmen, die es schwer machen, darüber sinnvoll zu diskutieren. Entweder nimmt sie an, dass es einen Gott gibt, dann ist es aber notwendig das man diesem sämtliche Macht über sich durch einen Akt des &#8220;Nicht-Glaubens&#8221; (o.ä.) entziehen kann, da die Frage sonst sinnlos ist. Oder die Vorannahme ist, dass man nicht weiß ob es einen Gott gibt, aber dass man ihn jedenfalls &#8220;herbei-glauben&#8221; könne (sonst wäre die Frage insofern sinnlos als die Antwort &#8220;Nein&#8221; schwer möglich wäre solange man sich nicht von der (belegbaren) Vorannahme verabschiedet, dass es zumindest &#8220;eine Moral&#8221; gibt, was das ganze aber endgültig schwachsinnig machen würde). Streng genommen ist in dieser Frage die Existenz Gottes überhaupt vorausgesetzt, da sonst nicht klar wäre, wovon man spricht, da sie ja die Existen einer Moral mit Gott suggeriert, und das Erfragte nur durch seine Abgrenzung definiert wird.</p>
<p>Aber schenken wir den Fragenden das alles. Die offensichtlche Intention, dadurch ohne Gottesbeweis seine Notwendigkeit (oder zumindest die von organisierten, starken Religionen) zu beweisen, ist auch so noch angreifbar genug. Denn wir wissen relativ viel über die menschliche Geschichte. Und historisch gesehen haben Religionen (insbesondere die missionarischen) wirklich viel, aber wenig moralisch Gutes geleistet. Ohne das mittelalterliche Bekriegen von Christenheit und Islam näher zu bleuchten, möchte ich dazu nur kurz das furchtbare Nazi-Regime, das den Atheisten ja ach so gerne als &#8220;gottloses Regime dessen Gottlosigkeit seine Grausamkeit erst möglich gemacht hat&#8221; <a href="http://blog.dignitatis.com/wordpress/?p=557">zurückwerfen</a>. Selbst wenn es keine Moral ohne Gott gäbe, wäre historisch evident dass die Welt mit dieser Moral von Gott nicht gerade angenehm oder gut oder ähnliches ist.</p>
<p>Wie argumentiert nun Winkler, der die von ihm gestellte Frage unausgesprochen aber klar mit &#8220;Nein&#8221; beantwortet? So:</p>
<blockquote><p>Dostojewski hat darauf eine schneidende Antwort gegeben: &#8220;Wenn es Gott nicht gibt, ist alles erlaubt&#8221;. </p></blockquote>
<p>Haha&#8230; Hahaha&#8230; Hahahaha&#8230;</p>
<p>Aber ernsthaft, das ist alles was er vorbringt. Es geht klarerweise also nur um ein Religions-internes sich selbst Bestätigen. </p>
<p>In seiner christlichen Barmherzigkeit fährt Winkler fort, und stellt klar, dass das &#8220;natürlich nicht heißen [soll], dass Gottlose nicht moralisch handeln könnten&#8221;. Abgesehen davon, dass ich es interessant finde, dass er tatsächlich das veraltete und abwertend konnotierte Wort &#8220;Gottlose&#8221; verwendet, finde ich seine folgende Erklärung dafür großartig:</p>
<blockquote><p>Es heißt aber, dass, wie es die Bibel ausdrückt, Gott den Menschen &#8220;sein Gesetz ins Herz gelegt hat&#8221;.</p></blockquote>
<p>Es gibt keine Moral ohne Gott, was aber egal ist, da auch gottlose Satansjünger moralisch handeln können, da Gott allen Menschen seine Moral ins Herz gelegt hat, und man ihr also nicht entkommen kann. Herrlich, ein völlig unwiderlegbarer Satz vom feinsten, der wunderbar demonstriert wie sinnentleert religiöse Aussagen meist sind (wenn sie nicht gerade gegen Naturgesetze verstoßen oder historisch falsch sind). Aber, wer noch kann, halte sein Lachen zurück, den der Höhepunkt kommt erst jetzt:</p>
<blockquote><p>Es ist aber nicht so, dass mit dem Ende des Gottesglaubens das lichte Zeitalter der Liberalität und allgemeinen Menschenliebe angebrochen wäre.</p></blockquote>
<p>Amen (hebräisch, bedeutet hier: „So sei es“ oder „So soll es geschehen“)</p>
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		<title>Buskampagne: Headhuntern Gottes?</title>
		<link>http://www.supernature.at/2009/07/18/buskampagne-headhuntern-gottes/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 12:49:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Carina Kerschbaumer, personifizierter moralischer Zeigefinger, Pseudofeministin und leitende Redakteurin der &#8220;Kleinen Zeitung&#8221; (d.h. um zwei Ecken Angestellte der heiligen Mutter Kirche (Die &#8220;Kleine Zeitung&#8221; gehört dem österreichischen Medienriesen Styria Medien AG die sich zu 100 % im Besitz der heiligen Mutter Kirche befindet (98,33 % über eine Privatstiftung, 1,77 % über einen entsprechenden Verein))) widmet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Carina Kerschbaumer, personifizierter moralischer Zeigefinger, Pseudofeministin und leitende Redakteurin der &#8220;Kleinen Zeitung&#8221; (d.h. um zwei Ecken Angestellte der heiligen Mutter Kirche (Die &#8220;Kleine Zeitung&#8221; gehört dem österreichischen Medienriesen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Styria_Medien_AG">Styria Medien AG</a> die sich zu 100 % im Besitz der heiligen Mutter Kirche befindet (98,33 % über eine Privatstiftung, 1,77 % über einen entsprechenden Verein))) widmet sich heute der sogenannten &#8220;<a href="http://www.buskampagne.at">Atheismus-Kampagne</a>&#8220;, wie es ihr Kollege (sowohl als Journalist als auch als Angestellter der heiligen Mutter Kirche), die Heißluft-betriebene Provokationsspeerspitze der Rechtskonservativen, Michael Fleischhacker <a href="http://diepresse.com/blog/politikerbeschimpfung/entry/ist_gott_doof">gestern schon tat</a> (und <a href="http://tyndra.blogspot.com/2009/07/intellektuell-verwahlost-doof.html">hier tyndras Reaktion</a> auf ihn, <a href="http://www.zwischenruf.at/?p=3214">hier die von darkwin</a>). </p>
<p>Ihr wie immer vollkommen in sich schlüssigen Kommentar (Nur für Abonnenten online zugänglich), der nur leider implodiert sobald man ihn mit der Außenwelt in Verbindung bringt, ist religiöse Propaganda inklusive Geschichtsverdrehung vom feinsten. Aber von Anfang an. Kerschbaumer beginnt mit dem Hinweis, dass der <a href="http://twitter.com/NikoAlm/statuses/2705161821">Werberat</a> die Kampagne nur mit knapper Mehrheit erlaubt habe. Zwar hat der Werberat keine <em>echte</em> Kompetenz (weder inhaltlich noch rechtlich), aber da die GeWista vorab dort angefragt hat, hätte sie im Fall eines negativen Statements wohl die Sujets abgelehnt. Insofern ist das schon richtig. Nur das mit dem Werberat eine ziemlich lächerliche Versammlung anscheinend von einigen Seiten viel mehr Anerkennung bekommt, als er in seiner Armut verdient, ist&#8230; hierfür aber egal. Bleiben wir beim Thema!</p>
<p>Kerschbaumer fragt &#8220;Warum soll auch das Prinzip Religionsfreiheit nicht für Atheisten gelten?&#8221;, was ja an sich eine gute Frage ist. Und der Einstieg in die propagandistische Verdrehung. Aber zuerst führt sie noch aus, dass die Wiener Linien die Kampagne abgelehnt haben. Denn &#8220;Wäre auch gläubigen Schaffnern schwer zumutbar, in Bussen mit Sprüchen „Es gibt keinen Gott“ zu fahren.&#8221;. Ja eh, weil sonst hätte es in Wien massenhaft fälle spontaner menschlicher Selbstentzündung gegeben&#8230;</p>
<p>Nun erwähnt sie, dass die Kampagne schon vor einiger Zeit auf englischen Bussen stattgefunden hat (wie war das den Gläubigen dort zumutbar?) und dass das für Proteste gesorgt hat. Doch Kerschbaumer fragt &#8220;Aber warum protestieren?&#8221;. Denn &#8220;Gott kommt ins Gespräch.&#8221; Nun wird es skurril. </p>
<blockquote><p>Und wie viele haben schon auf Tausenden Seiten über die Nicht-Existenz Gottes geschrieben, den Menschen zum Zufallsprodukt erklärt oder wie Bertrand Russell akribisch analysiert, warum sie keine Christen sind. Und damit oft eindrucksvoll bewiesen, wie stark die Existenz Gottes herbeigesehnt wird. </p></blockquote>
<p>Also dass die gesamte Evolutionsforschung und überhaupt die moderne Naturwissenschaft genauso wie die Philosophie bis zum Mittelalter und danach wieder eine Art Kompensationshandlung für die innere Leere sei, die wir ohne Gott empfinden, halte ich, vorsichtig gesagt, für vollkommen falsch, beleidigend, erstunken und erlogen und auch ein bisschen lächerlich. Nur ein bisschen lächerlich deshalb, weil man das innerhalb des Artikels in Relation sehen muss. Denn was folgt, ist, so leer, arm und schwach, das man, wenn es nicht im Dienste weltanschaulicher Propaganda stünde, Mitleid haben müsste.</p>
<blockquote><p>Was mir immer zur Frage, ob es Gott gibt, einfällt? Ein amerikanischer Arzt, Christ und Entwicklungshelfer, der bei einem Spaziergang auf die Frage, warum er nie an Gott zweifelt, stehen blieb, auf eine Blume zeigte und meinte: „Look at this flower. Don’t you see god in it?“</p></blockquote>
<p>No.</p>
<p>Aber Claudia Kerschbaumer findet die Kampagne gar nicht so schlecht. Eigentlich sogar gut, denn &#8220;Die Werber könnten am besten Weg sein, zu Headhuntern Gottes zu werden.&#8221; Diese Theorie begründet sie wie folgt:</p>
<blockquote><p>Der Slogan irritiert ja auch gleichgültige Christen, schockt, mobilisiert und provoziert Fragen, die sich selbst Christen oft nicht mehr stellen: Will ich leben ohne Gott? Sollen meine Kinder aufwachsen ohne Gott? Oder: Wie viel Gott darf es sein? Nur ein wenig bei der Erstkommunion, der Hochzeit, beim Begräbnis?</p></blockquote>
<p>Das basiert aber anscheinend auf der Annahme, dass die meisten Menschen eh gute Christen sind, oder sein wollen, wenn man sie wachrüttelt. Was sehr optimistisch ist, wenn etwa die von <a href="http://www.supernature.at/2009/07/15/die-buskampagne-und-der-fromme-wunsch-der-erzdiozese/">katholischer und evangelischer Kirche betriebene</a>, in Österreich vom Institut für praktische Theologie durchgeführte (!) <a href="2009/07/15/die-buskampagne-und-der-fromme-wunsch-der-erzdiozese/">Wertestudie 2008</a> einen völlig gegenläufigen Trend zeigt. </p>
<p>Im Übrigen bin ich der Meinung das in Österreich <a href="http://www.laizismus.at">Staat und Religion sauber getrennt</a> werden sollten.</p>
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		<title>2009 ist Darwin-Jahr</title>
		<link>http://www.supernature.at/2008/12/19/2009-ist-darwin-jahr/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Dec 2008 09:09:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith</dc:creator>
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		<description><![CDATA[2009 ist in zweierlei Hinsicht ein Darwin-Jahr: Erstens, weil der Evolutionsbiologe vor 200 Jahren geboren wurde und zweitens, weil vor 150 Jahren sein Hauptwerk &#8220;Über die Entstehung der Arten&#8221; erschien. Anlass genug für die Giordano-Bruno-Stiftung, eine eigene Website zu basteln: www.darwin-jahr.de Die Seite befindet sich laut Betreiber noch im Aufbau, ist allerdings schon ganz gut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.supernature.at/wp-content/uploads/2008/12/kari.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-542" title="kari" src="http://www.supernature.at/wp-content/uploads/2008/12/kari.jpg" alt="" width="160" height="245" /></a>2009 ist in zweierlei Hinsicht ein Darwin-Jahr: Erstens, weil der Evolutionsbiologe vor 200 Jahren geboren wurde und zweitens, weil vor 150 Jahren sein Hauptwerk &#8220;Über die Entstehung der Arten&#8221; erschien.</p>
<p>Anlass genug für die <a href="http://www.giordano-bruno-stiftung.de/" target="_blank">Giordano-Bruno-Stiftung</a>, eine eigene Website zu basteln: <a href="http://www.darwin-jahr.de">www.darwin-jahr.de</a></p>
<p>Die Seite befindet sich laut Betreiber noch im Aufbau, ist allerdings schon ganz gut befüllt. Der Fokus liegt auf den weltanschaulichen Konsequenzen der Eveolutionstheorie; in diesem Zusammenhang werden diverse Schöpfungsmythen näher beleuchtet.</p>
<p>Ein bisschen Religionskritik konnte sich Michael Schmidt-Salomon allerdings dann doch nicht verkneifen: &#8220;Wer erst einmal begriffen hat, dass wir bloß eine zufällig entstandene Trockennasenaffenart auf einem Staubkorn im Weltall sind, der wird religiösen Heilserzählungen automatisch mit der nötigen Skepsis gegenübertreten.&#8221;</p>
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		<title>Kids on Fire: Evangelikaler Kindesmissbrauch</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Oct 2008 11:17:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Jesus Camp&#8221; dokumentiert, wie Kinder in den USA in evangeliken Sommerlagern indoktriniert und zum Missionieren aufgerufen werden. Auch wenn der Religionsunterricht hierzulande  gemäßigter abläuft, zeigt der Film doch sehr deutlich, wie sehr Kinder von Gläubigen missbraucht und für deren Bedürfnisbefriedigung (Mission) instrumentalisiert werden. Jesus Camp Teil 1 Jesus Camp Teil 2 Jesus Camp Teil 3 Jesus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.supernature.at/wp-content/uploads/2008/10/jesus_camp_plakat.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-494" title="jesus_camp_plakat" src="http://www.supernature.at/wp-content/uploads/2008/10/jesus_camp_plakat-202x300.jpg" alt="" width="202" height="300" /></a><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jesus_Camp">&#8220;Jesus Camp&#8221;</a> dokumentiert, wie Kinder in den USA in evangeliken Sommerlagern indoktriniert und zum Missionieren aufgerufen werden. Auch wenn der Religionsunterricht hierzulande  gemäßigter abläuft, zeigt der Film doch sehr deutlich, wie sehr Kinder von Gläubigen missbraucht und für deren Bedürfnisbefriedigung (Mission) instrumentalisiert werden.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=dD2Hyiitpys">Jesus Camp Teil 1</a><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=rXQ8GH1xwxg">Jesus Camp Teil 2</a><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=LwPfsE9qcGQ">Jesus Camp Teil 3</a><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=lXJcTZ9n69s">Jesus Camp Teil 4</a><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=ayO96E4A_fU&amp;feature=related">Jesus Camp Teil 5</a><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=6oq8DLMu8P0&amp;feature=related">Jesus Camp Teil 6</a><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=X6S6suTvgsw&amp;feature=related">Jesus Camp Teil 7</a><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=yNjuJUOYPCE&amp;feature=related">Jesus Camp Teil 8</a><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=dw16gs9rNmw&amp;feature=related">Jesus Camp Teil 9</a></p>
<p>Noch Fragen?</p>
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		<title>Türkei: Kein Zugriff auf Richard Dawkins Website</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Sep 2008 17:59:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein türkisches Gericht hat die Blockierung von richarddawkins.net veranlasst. Vorausgegangen war dem eine Klage des türkischen Autors Adnan Oktar. Unter dem Namen Harun Yahya hat er zahlreiche kreationistische Bücher, Filme und Artikel publizierte, zuletzt den &#8220;Atlas der Schöpfung&#8221;, ein kiloschwerer Wälzer, der jeglicher wissenschaftlicher Grundlage entbehrt. Grundthese: Die Evolutionstheorie ist ein Schwindel. Richard Dawkins reagiert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein türkisches Gericht hat die Blockierung von <a href="http://richarddawkins.net/">richarddawkins.net</a> veranlasst. Vorausgegangen war dem eine Klage des türkischen Autors Adnan Oktar. Unter dem Namen Harun Yahya hat er zahlreiche kreationistische Bücher, Filme und Artikel publizierte, zuletzt den &#8220;Atlas der Schöpfung&#8221;, ein kiloschwerer Wälzer, der jeglicher wissenschaftlicher Grundlage entbehrt. Grundthese: Die Evolutionstheorie ist ein Schwindel. Richard Dawkins reagiert auf die Veröffentlichung des &#8220;Atlas der Schöpfung&#8221; mit einem <a href="http://richarddawkins.net/print.php?id=2833">Artikel</a>, der die Irrtümer Yahyas aufführt und widerlegt. Zum Abschluß ließ es Dawkins sich nicht nehmen, seine Meinung über den Autor kund zu tun: </p>
<blockquote><p>I am at a loss to reconcile the expensive and glossy production values of this book with the &#8220;breathtaking inanity&#8221; of the content . Is it really inanity, or is it just plain laziness – or perhaps cynical awareness of the ignorance and stupidity of the target audience – mostly Muslim creationists. And where does the money come from? </p></blockquote>
<p>Diese Beleidung des Autors und seines Werkes führte nun zur Sperrung von Dawkins Website.<br />
Zuvor hatte Yahya übrigens schon versucht, das Erscheinen von Richard Dawkis &#8220;The God Delusion&#8221; in türkischer Sprache zu verhindern.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.heise.de/newsticker/Tuerkisches-Gericht-blockiert-Zugang-zur-Webseite-von-Richard-Dawkins--/meldung/116254">heise.de</a><br />
<a href='http://www.supernature.at/wp-content/uploads/2008/09/richard-dawkins_-venomous-snakes-slippery-eels-and-harun-yahya.pdf'>Richard Dawkins: Venomous Snakes, Slippery Eels and Harun Yahya (PDF)</a></p>
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