Für ein naturalistisches Weltbild frei von übernatürlichen und mystischen Elementen
Diesen automatisch generierten Badge kannst du auch leicht auf deiner Website einbauen. Wie das geht, steht unter Mitmachen
Der Slogan “Die Welt mit anderen Augen sehen” der Zeitschrift GEO stand bislang eher für opulente Fotostrecken – nicht aber für “alternativen” Unsinn.
Das hat sich mit der aktuellen Sommer-Ausgabe geändert.
Die Titelgeschichte “Die neue Heilkunst – Das Beste zweier Welten” habe ich gestern Nacht schon in meiner Stammkneipe gelesen – aber vom vielen Kopfschütteln ist mir immer noch ein wenig schwindelig.
Da war der Esowatch-Blog schneller. Und so beginnt dessen Blatt-Kritik:
Als die GEO-Redaktion in den Urlaub gefahren ist, hat sie offenbar die Tür nicht abgeschlossen – denn anders kann man sich diesen plötzlichen Ausverkauf der journalistischen Ethik nicht erklären, mit dem sich das Magazin durch die Titelgeschichte “Die neue Heilkunst” lächerlich gemacht hat.
Dasselbe Blatt, das in seiner Rubrik “Geoskop” dem Laien über ein neues Radioteleskop in China oder Antisemitismus in deutschen Städten berichtet, lässt eine denkbar ungeeignete Autorin einen Hurra-Artikel schreiben, durch den die Laien hinters Licht geführt werden.
Also da sitzt man beim Frühstück, macht GEO auf und denkt: Nein, so kann man doch gar nicht in die Scheiße greifen!”
Zum Weiterlesen:
Über “Hi-Fi-Tuning: Physik oder Esoterik?” haben wir im Skeptiker 3/2010 berichtet.
Jetzt greift auch die Webseite HiFi-Aktiv das Thema auf (via Esowatch):
Mit Hilfe der HiFi-Magazine und der Tatsache, wie leicht Leute dem berühmten Placeboeffekt erliegen, wird hier ordentlich abgezockt.”
Speziell geht es um Verbindungskabel.
Ein Auszug:
Das Thema Verbindungskabel hat sich rasend schnell zu einer eigenen “Wissenschaft” entwickelt.
Viele neue Firmen entstanden, die sich nur auf die Produktion von Kabeln und Steckverbindungen für die HiFi-Anwendung spezialisiert haben. Durch den Einsatz bestimmter Materialien und zweckdienlicher “Architektur” sollen Übertragungsverluste (!) vermieden – und dadurch der Klang verbessert werden.
Dabei blieb es aber nicht nur bei den “üblichen” Verbindungen wie Cinch- oder LS-Kabel. Auf der Suche nach weiteren “Schwachstellen” einer HiFi-Kette fanden clevere Leute bald neue Ansatzpunkte zum Geld verdienen. So sollen auch die Netzkabel entscheidenden Einfluss auf den Klang von HiFi-Komponenten nehmen. Mit an den Haaren herbeigezogenen Erklärungen, die weder ein Fachmann und schon gar kein Laie versteht, werden den letzten 1,5 Metern einer Stromversorgungsleitung klangbeeinflussende Eigenschaften angedichtet.
Und weil auf diesem Gebiet ohnehin schon alle Schranken gebrochen waren, fand man dann auch gleich noch klangliche Unterschiede zwischen den Digitalleitungen. Die HiFi-Magazine – immer auf der ewigen Suche nach Sensationen – griffen alle diese Themen freudig auf. Interessanterweise haben sie aber meist völlig andere Erklärungen dafür, warum ein bestimmtes Kabel einen speziellen Klangcharakter mit sich bringt als der Hersteller selbst.
Kein Wunder, denn in Wirklichkeit gibt es dazu ohnehin keine vernünftige Erklärung.
Fest steht, dass die Industrie, die Medien und der Handel das gesamte Kabelthema geschickt am Kochen halten, weil damit viel Geld zu verdienen ist. So lange alle Beteiligten unentwegt das Gleiche predigen, wird dieser “Zauber” auch bestehen bleiben. Aber es ist schon erstaunlich, wie leicht man einzelne Personen und sogar ganze Menschengruppen manipulieren kann.”
Zum Weiterlesen:
Im Sommerloch forscht die Süddeutsche Zeitung nach Kuriosem über die Stadt München, betitelt “Angeberwissen”.
Dazu gehört auch die nahezu unbekannte Beziehung zwischen der Isar-Metropole und dem berühmtesten Vampir der Literatur- und Filmgeschichte:
Kein Bierdurst, dann vielleicht Blutdurst?
Die Legende von Graf Dracula ist die weltweit bekannteste Vampirgeschichte. Bram Stokers Schauerroman über den Grafen Dracula spielt in Transsilvanien. Dort, wo die dunkle Gestalt das Licht der Welt erblickte. Falsch! Denn Graf Dracula, also jener aus Bram Stokers Geschichte, ist weder Ungar (damals) noch Rumäne (heute), sondern Münchner.
Eigentlich beginnt das Buch seit jeher mit den Worten: “Left Munich at 8:35 pm, on 1st May,…”.
Das ursprüngliche Einstiegskapitel wurde später aber völlig gestrichen und zur Kurzgeschichte “Draculas Gast” umgeschrieben. Darin steigt der Romanheld Jonathan Herker im Hotel Vier Jahreszeiten ab und unternimmt in der Walpurgisnacht eine Kutschenfahrt durch München.
Irgendwann gelangt er in ein verlassenes Dorf, in dem man der Legende nach die Toten unter der Erde reden hört. Als ein Schneesturm aufzieht flüchtet Harker in ein Mausoleum, wo er von einer Vampirin angefallen wird. Ausgerechnet der schaurige Graf höchstpersönlich schützt ihn in der Gestalt eines weißen Wolfes bis Hilfe eintrifft.
Moment. Was war das noch gleich mit den brabbelnden Toten? Ach ja, wahrscheinlich kannte Bram Stocker die Legende vom historisch nachgewiesenen Dorf Pachem bei Berg am Laim, das urplötzlich von der Landkarte verschwand. Angeblich kann man dessen Bewohner bei windstillen Tagen unter der Erde reden hören.”
Darüber haben wir übrigens schon vor anderthalb Jahren berichtet, und zwar hier: “Dracula – Biss nach München”.
Der Standard veröffentlichte von Mag.
Der Standard veröffentlichte von Mag.
FRANKFURT/M. (hpd) Das Caricatura-Museum ehrt den Karikaturisten Gerhard Haderer anlässlich seines 60. Geburtstags mit einer großen Einzel-Ausstellung in der Reihe HADERER -- BIS DER ARZT KOMMT. Die Ausstellung ist bis Ende November zu sehen.
KASSEL. (hpd) Vor einem Jahr ist auf YouTube das erste Lehr-Video "Was ist Evolution?" veröffentlicht worden. Es folgten vier weitere Titel zu verwandten Themen. Diese fünf Videos wurden auch über die Bildungsserver der Bundesländer publiziert. Mit insgesamt über 40 000 YouTube-Zugriffen sowie einer positiven Aufnahme über die Server wurde dieses Projekt bundesweit bekannt.