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	<title>Supernature &#187; Blasphemie</title>
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	<description>Supernatural Waste Watchers</description>
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		<title>Die Freiheit die wir ablehnen</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 18:02:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blasphemie]]></category>
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		<description><![CDATA[Freiheit. Ein unguter Begriff. Kommt er doch in Worten wie Religionsfreiheit vor, die nicht nur bedeuten, dass die Juden, Muslime, und wie die Ungläubigen alle heißen, in Österreich ihren Irrtum offen ausleben dürfen, sonder dass AtheistInnen und AgnostikerInnen ungestraft ihren Krieg gegen Gott und seine Diener führen dürfen. Auch die sogenannte Freiheit der Kunst ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Freiheit. Ein unguter Begriff. Kommt er doch in Worten wie Religionsfreiheit vor, die nicht nur bedeuten, dass die Juden, Muslime, und wie die Ungläubigen alle heißen, in Österreich ihren Irrtum offen ausleben dürfen, sonder dass AtheistInnen und AgnostikerInnen ungestraft ihren Krieg gegen Gott und seine Diener führen dürfen. Auch die sogenannte Freiheit der Kunst ist so ein Begriff &#8211; wer hat denn die schönsten Kunstwerke Europas gemacht? Gläubige im Auftrag und Sold der katholischen Kirche!</p>
<p>Doch Manfred Deix, ein sogenannter &#8220;Karikaturist&#8221;, will sich auf diese Freiheit berufen, wenn er gar <a href="http://www.news.at/nw1/gen/slideshows/slide/show;spezial/deix/2009/;template;nn/specials/spezial/deix/;pos;44">gotteslästerlichen Schund</a> zeichnet, und dafür von NEWS sogar noch bezahlt wird. Doch damit ist jetzt Schluss! <a href="http://freidenker.dieschraube.at/de/get/page/deix/">Wiener Diakone wollen die Staatsanwaltschaft dazu bewegen</a>, endlich ihres Amtes zu walten und gemäß § 188 StGB, der besagt:</p>
<blockquote><p>§ 188. Wer öffentlich eine Person oder eine Sache, die den Gegenstand der Verehrung einer im Inland bestehenden Kirche oder Religionsgesellschaft bildet, oder eine Glaubenslehre, einen gesetzlich zulässigen Brauch oder eine gesetzlich zulässige Einrichtung einer solchen Kirche oder Religionsgesellschaft unter Umständen herabwürdigt oder verspottet, unter denen sein Verhalten geeignet ist, berechtigtes Ärgernis zu erregen, ist mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen zu bestrafen.</p></blockquote>
<p>gegen Manfred Deix vorzugehen. Es ist nicht einzusehen, wieso der legitime Schutz der Religion totes Recht sein sollte. Im 21. Jahrhundert sollten wir Häresie wie diese &#8220;Allgemeine Erklärung der Menschenrechte&#8221; und ihre Schwester, die &#8220;Europäische Menschenrechtskonvention&#8221; hinter uns lassen, und uns nach den schweren Sünden des 20. Jahrhunderts, die unmittelbare und dirkete Konsequenzen des Unglaubens waren, endlich wieder Gott dem Herr und seinem Stellvertreter auf Erden, dem Papst, zuwenden. Den seht seine Weisheit:</p>
<blockquote><p>Die menschliche Vernunft braucht den Anhalt an den großen religiösen Traditionen der Menschheit. Sie wird die einzelnen religiösen Traditionen durchaus kritisch betrachten. Die Pathologie der Religion ist die gefährlichste Erkrankung des menschlichen Geistes. Sie existiert in den Religionen, sie existiert aber gerade auch dort, wo Religion als solche abgewiesen und relativen Gütern absoluter Rang zugewiesen wird: Die atheistischen Systeme der Neuzeit sind die erschreckensten Beispiele einer ihrem Wesen entfremdeten religiösen Leidenschaft, das heißt aber einer lebensgefährlichen Erkrankung des menschlichen Geistes. Wo Gott geleugnet wird, wird Freiheit nicht aufgebaut, sondern ihres Grundes beraubt und daher verzerrt.</p></blockquote>
<p>Josef Kardinal Ratzinger aka Benedikt XVI in &#8220;<a href="http://ivv7srv15.uni-muenster.de/mnkg/pfnuer/Freiheit-u-Wahrheit.html#IV._Zusammenfassung_der_Ergebnisse">Freiheit und Wahrheit</a>&#8220;</p>
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		<title>Lest dies und glaubt!</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 15:06:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blasphemie]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;freidenker/in&#8221;, die Zeitschrift der notorisch gegen den § 188 des österreichischen Strafgesetzbuches verstoßenden österreichischen FreidenkerInnen, ist eben erschienen. Diese Zeitschrift kann man abonnieren, oder sie ist in der Mitgliedschaft beim Freidenkerbund enthalten. Viel offener, weil man nicht erst danach fragen und auch nichts dafür bezahlen muss, zeigt sich da die Heilige Mutter Kirche, genauer gesagt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;freidenker/in&#8221;, die Zeitschrift der notorisch gegen den § 188 des österreichischen Strafgesetzbuches verstoßenden <a href="http://www.freidenker-oesterreich.at/">österreichischen FreidenkerInnen</a>, ist eben <a href="http://www.politwatch.at/stories/die-neue-freidenkerin-ist-da/">erschienen</a>. Diese Zeitschrift kann man <a href="http://www.freidenker-oesterreich.at/Kontakt.html">abonnieren</a>, oder sie ist in der Mitgliedschaft beim Freidenkerbund enthalten. </p>
<p>Viel offener, weil man nicht erst danach fragen und auch nichts dafür bezahlen muss, zeigt sich da die Heilige Mutter Kirche, genauer gesagt die Erzdiözese Wien. In den nächsten drei Wochen wird sie ihre neue Zeitschrift &#8220;Der Sonntag für Alle&#8221; an sämtlich 1,5 Millionen zur Erzdiözese gehörenden Haushalte verschicken, darunter auch die vielen von Satan verführten und Ungläubigen. Ja, das Herz der Heiligen Mutter Kirche ist so groß, dass sie ihre kostbare, informative und wertvolle Zeitschrift auch denen schickt. Denn ob man vom Judentum, dem Islam, dem Buddhismus oder einer anderen Geisteskrankheit befallen wurde &#8211; alle können noch gerettet werden (also fast alle, Leute wie <a href="http://www.alm.at">Niko Alm</a> und <a href="http://www.politwatch.at">Christoph Baumgartner</a> nicht, die haben sich die Hölle selbst ausgesucht, die sollen brennen). </p>
<blockquote><p>&#8220;Die Zeitung geht auch an Andersgläubige oder an die, die ohne Glauben sind, damit die Kirche, die ja in vielen Bereichen tätig ist und oft missverstanden wird (&#8230;) eben besser bekannt wird&#8221;</p></blockquote>
<p>sagte niemand geringeres als der Erzbischof Kardinal Maria Schönborn zu <a href="http://wien.orf.at/stories/394023/">orf.at</a>.</p>
<p>Und neben der wertvollen Information über die zahllosen Heilstätigkeiten der Heiligen Mutter Kirche bringt &#8220;Der Sonntag für Alle&#8221; etwa Artikel über Frauen in der Kirche (Köchinnen, Putzfrauen, etc.) und was sie erreichen können (demütig dem Herrn zu dienen). Auch die Situation von Wiederverheirateten werde beleuchtet (Das wir euch Stigmatisieren und verdammen heißt nicht, das wir euren Kirchenbeitrag nicht wollen). Den Höhepunkt aber, und vor allem dadurch wird die Kirche wohl den gewünschten Effekt der abertausenden Wiedereintritte und huntertausenden Konvertierungen erreich, stellt ein großes Interview mit dem Erzbischof Kardinal Maria Schönborn da. Ausnahmsweise erfährt man etwas über den zurückhaltenden und öffentlichkeitsscheuen, sich ganz der Liebe zu Gott im stillen Gebet widmenden obersten Hirten der österreichischen Schafe. Amen. </p>
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		<title>Maria die in den Himmel aufgefahren ist</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 10:30:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blasphemie]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute ist der 15. August. Der Tag an dem die Heilige Mutter Kirche der Himmelfahrt der Heiligen Gottesgebärerin Maria, jungfräulich empfangen, selbst Jungfrau geblieben und Mutter vieler Kinder gedenkt. Der zwischen 5. und 6. Jahrhundert nach dem sie den allmächtigen Gott geboren hatte eingeführte Feiertag hat selbstverständlich keinerlei biblische Basis, weshalb die Evangelische Kirche ihn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist der 15. August. Der Tag an dem die Heilige Mutter Kirche der Himmelfahrt der Heiligen Gottesgebärerin Maria, jungfräulich empfangen, selbst Jungfrau geblieben und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geschwister_Jesu">Mutter vieler Kinder</a> gedenkt. Der zwischen  5. und 6. Jahrhundert nach dem sie den allmächtigen Gott geboren hatte eingeführte Feiertag hat selbstverständlich keinerlei biblische Basis, weshalb die Evangelische Kirche ihn auch nicht begeht. Aber dafür hat der Papst Pius XII. (der während seiner Amtszeit von 1939 bis 1958 vor allem im Umgang mit Nazi-Deutschland sehr viel Nächstenliebe gezeigt hat) den Glauben an die leibliche Aufnahme der Gottesgebärerin zum Dogma gemacht. Ganz einfach, immerhin ist der Mann ja unfehlbar gewesen.<br />
<img src="http://www.supernature.at/wp-content/uploads/2009/08/heilige_gottesmutter_maria.jpg" alt="heilige_gottesmutter_maria" title="heilige_gottesmutter_maria" width="566" height="252" class="aligncenter size-full wp-image-1407" /><br />
Nun ist dies nicht nur ein religiöser Feiertag, sondern, in einem katholischen Land wie Österreich selbstverständlich auch ein gesetzlicher Feiertag. Und diese gesetzlichen Feiertage sind ja ein beliebtes Argument der Heiligen Mutter Kirche, wenn es darum geht, zu erklären, warum sie so super ist. Man könnte daraus, dass &#8220;Wegen uns habt ihr frei&#8221; ein Grund sein soll, Mitglied des Vereins zu sein/werden/bleiben, Rückschlüsse darauf ziehen, was dieser noch von der Zugkraft seiner <a href="http://tk.soup.io/post/23483058/Bild">Inhalte</a> hält (oder deren Wahrheit/Glaubwürdigkeit?). </p>
<p>Aber vielleicht verstehe ich die Argumentation nicht richtig, immerhin bin ich ein ungläubiger Sünder auf dem Weg in die Hölle. Vielleicht geht es nicht darum, den Schäfchen zu erklären, warum ihr Verein der beste ist, sondern darum, zu rechtfertigen warum der Staat katholische Feiertage begeht. Denn immerhin müssten die Leute ja sonst immer, bis auf den Nationalfeiertag, arbeiten! Es ist völlig einsichtig, dass, wie auch die öffentliche Moral und die Erhaltung der Kulturgüter, die Arbeitswelt ohne die Heilige Mutter Kirche zusammenbrechen würde. </p>
<p>Die Idee, der Staat könnte ganz einfach selbst Feiertage einführen ist genauso lächerlich, wie die Vorstellung, der Staat würde die Erhaltung und Renovierung der Kulturgüter (=Kirchen) bezahlen. Ähm, Moment&#8230;<br />
<font size="1">Foto:<a href="http://www.flickr.com/photos/paullew/">Lawrence OP</a></font></p>
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		<title>Buskampagne: Headhuntern Gottes?</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 12:49:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Carina Kerschbaumer, personifizierter moralischer Zeigefinger, Pseudofeministin und leitende Redakteurin der &#8220;Kleinen Zeitung&#8221; (d.h. um zwei Ecken Angestellte der heiligen Mutter Kirche (Die &#8220;Kleine Zeitung&#8221; gehört dem österreichischen Medienriesen Styria Medien AG die sich zu 100 % im Besitz der heiligen Mutter Kirche befindet (98,33 % über eine Privatstiftung, 1,77 % über einen entsprechenden Verein))) widmet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Carina Kerschbaumer, personifizierter moralischer Zeigefinger, Pseudofeministin und leitende Redakteurin der &#8220;Kleinen Zeitung&#8221; (d.h. um zwei Ecken Angestellte der heiligen Mutter Kirche (Die &#8220;Kleine Zeitung&#8221; gehört dem österreichischen Medienriesen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Styria_Medien_AG">Styria Medien AG</a> die sich zu 100 % im Besitz der heiligen Mutter Kirche befindet (98,33 % über eine Privatstiftung, 1,77 % über einen entsprechenden Verein))) widmet sich heute der sogenannten &#8220;<a href="http://www.buskampagne.at">Atheismus-Kampagne</a>&#8220;, wie es ihr Kollege (sowohl als Journalist als auch als Angestellter der heiligen Mutter Kirche), die Heißluft-betriebene Provokationsspeerspitze der Rechtskonservativen, Michael Fleischhacker <a href="http://diepresse.com/blog/politikerbeschimpfung/entry/ist_gott_doof">gestern schon tat</a> (und <a href="http://tyndra.blogspot.com/2009/07/intellektuell-verwahlost-doof.html">hier tyndras Reaktion</a> auf ihn, <a href="http://www.zwischenruf.at/?p=3214">hier die von darkwin</a>). </p>
<p>Ihr wie immer vollkommen in sich schlüssigen Kommentar (Nur für Abonnenten online zugänglich), der nur leider implodiert sobald man ihn mit der Außenwelt in Verbindung bringt, ist religiöse Propaganda inklusive Geschichtsverdrehung vom feinsten. Aber von Anfang an. Kerschbaumer beginnt mit dem Hinweis, dass der <a href="http://twitter.com/NikoAlm/statuses/2705161821">Werberat</a> die Kampagne nur mit knapper Mehrheit erlaubt habe. Zwar hat der Werberat keine <em>echte</em> Kompetenz (weder inhaltlich noch rechtlich), aber da die GeWista vorab dort angefragt hat, hätte sie im Fall eines negativen Statements wohl die Sujets abgelehnt. Insofern ist das schon richtig. Nur das mit dem Werberat eine ziemlich lächerliche Versammlung anscheinend von einigen Seiten viel mehr Anerkennung bekommt, als er in seiner Armut verdient, ist&#8230; hierfür aber egal. Bleiben wir beim Thema!</p>
<p>Kerschbaumer fragt &#8220;Warum soll auch das Prinzip Religionsfreiheit nicht für Atheisten gelten?&#8221;, was ja an sich eine gute Frage ist. Und der Einstieg in die propagandistische Verdrehung. Aber zuerst führt sie noch aus, dass die Wiener Linien die Kampagne abgelehnt haben. Denn &#8220;Wäre auch gläubigen Schaffnern schwer zumutbar, in Bussen mit Sprüchen „Es gibt keinen Gott“ zu fahren.&#8221;. Ja eh, weil sonst hätte es in Wien massenhaft fälle spontaner menschlicher Selbstentzündung gegeben&#8230;</p>
<p>Nun erwähnt sie, dass die Kampagne schon vor einiger Zeit auf englischen Bussen stattgefunden hat (wie war das den Gläubigen dort zumutbar?) und dass das für Proteste gesorgt hat. Doch Kerschbaumer fragt &#8220;Aber warum protestieren?&#8221;. Denn &#8220;Gott kommt ins Gespräch.&#8221; Nun wird es skurril. </p>
<blockquote><p>Und wie viele haben schon auf Tausenden Seiten über die Nicht-Existenz Gottes geschrieben, den Menschen zum Zufallsprodukt erklärt oder wie Bertrand Russell akribisch analysiert, warum sie keine Christen sind. Und damit oft eindrucksvoll bewiesen, wie stark die Existenz Gottes herbeigesehnt wird. </p></blockquote>
<p>Also dass die gesamte Evolutionsforschung und überhaupt die moderne Naturwissenschaft genauso wie die Philosophie bis zum Mittelalter und danach wieder eine Art Kompensationshandlung für die innere Leere sei, die wir ohne Gott empfinden, halte ich, vorsichtig gesagt, für vollkommen falsch, beleidigend, erstunken und erlogen und auch ein bisschen lächerlich. Nur ein bisschen lächerlich deshalb, weil man das innerhalb des Artikels in Relation sehen muss. Denn was folgt, ist, so leer, arm und schwach, das man, wenn es nicht im Dienste weltanschaulicher Propaganda stünde, Mitleid haben müsste.</p>
<blockquote><p>Was mir immer zur Frage, ob es Gott gibt, einfällt? Ein amerikanischer Arzt, Christ und Entwicklungshelfer, der bei einem Spaziergang auf die Frage, warum er nie an Gott zweifelt, stehen blieb, auf eine Blume zeigte und meinte: „Look at this flower. Don’t you see god in it?“</p></blockquote>
<p>No.</p>
<p>Aber Claudia Kerschbaumer findet die Kampagne gar nicht so schlecht. Eigentlich sogar gut, denn &#8220;Die Werber könnten am besten Weg sein, zu Headhuntern Gottes zu werden.&#8221; Diese Theorie begründet sie wie folgt:</p>
<blockquote><p>Der Slogan irritiert ja auch gleichgültige Christen, schockt, mobilisiert und provoziert Fragen, die sich selbst Christen oft nicht mehr stellen: Will ich leben ohne Gott? Sollen meine Kinder aufwachsen ohne Gott? Oder: Wie viel Gott darf es sein? Nur ein wenig bei der Erstkommunion, der Hochzeit, beim Begräbnis?</p></blockquote>
<p>Das basiert aber anscheinend auf der Annahme, dass die meisten Menschen eh gute Christen sind, oder sein wollen, wenn man sie wachrüttelt. Was sehr optimistisch ist, wenn etwa die von <a href="http://www.supernature.at/2009/07/15/die-buskampagne-und-der-fromme-wunsch-der-erzdiozese/">katholischer und evangelischer Kirche betriebene</a>, in Österreich vom Institut für praktische Theologie durchgeführte (!) <a href="2009/07/15/die-buskampagne-und-der-fromme-wunsch-der-erzdiozese/">Wertestudie 2008</a> einen völlig gegenläufigen Trend zeigt. </p>
<p>Im Übrigen bin ich der Meinung das in Österreich <a href="http://www.laizismus.at">Staat und Religion sauber getrennt</a> werden sollten.</p>
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		<title>Die Buskampagne und der fromme Wunsch der Erzdiözese</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 13:17:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Standard berichtet über die am 16. Juli startende atheistische &#8220;City-Light-Kampagne&#8221;. In dem Artikel kommt, neben Auszügen aus eine Presseaussendung der Initiatoren, Erich Leitenberger, Sprecher der Erzdiözese Wien zu Wort. Dieser kann sich schwer vorstellen, dass &#8221; solche Werbung Spuren hinterlässt, sagte Leitenberger. Schließlich scheine die Zahl der &#8220;überzeugten Atheisten&#8221; zu schrumpfen, während Religion in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://derstandard.at/fs/1246542182998/Atheisten-Kampagne-Ab-16-Juli-heisst-es-Es-gibt-keinen-Gott">Der Standard</a> berichtet über die am 16. Juli startende <a href="http://www.buskampagne.at">atheistische &#8220;City-Light-Kampagne&#8221;</a>. In dem Artikel kommt, neben Auszügen aus eine Presseaussendung der Initiatoren, Erich Leitenberger, Sprecher der Erzdiözese Wien zu Wort. Dieser kann sich schwer vorstellen, dass &#8221; solche Werbung Spuren hinterlässt, sagte Leitenberger. Schließlich scheine die Zahl der &#8220;überzeugten Atheisten&#8221; zu schrumpfen, während Religion in jüngster Zeit wieder eine zentralere Rolle einnehme.&#8221;</p>
<p>Mal abgesehen davon dass mir vollkommen neu ist, dass es sich bei der Kampagne um einen Missionierungsversuch handelt, scheinen die  Behauptungen Leitenbergers nicht gerade auf empirischen Fakten zu basieren. Denn wie <a href="http://diepresse.com/home/panorama/religion/494952/index.do?parentid=594241&amp;showMask=1">&#8220;Die Presse&#8221; erst gestern berichtete</a>, hat die &#8220;Europäische Wertestudie 2008&#8243; eine völlig gegensätzliche Entwicklung festgestellt. Die Zahl der bekennenden Atheisten hat sich innerhalb der letzten 10 Jahre auf immerhin 4 % verdoppelt. Während noch 79 Prozent der Bevölkerung angeben religiös zu sein, nimmt bricht die Schäfchen (und was für Metaphern andere Religionen eben haben)-Quote vor allem bei den  bis zu 30-jährigen ein. 2009 sagen  nur noch 43 Prozent von sich, religiös zu sein. Vor zehn Jahren waren es noch 66 Prozent. Auch und gerade in der letzten Bastion des in Österreich dominanten Katholizismus, dem sogenannten ländlichen Raum, sei  laut der Studie eine zunehmende &#8220;Entkirchlichung&#8221; zu beobachten.</p>
<p>Sollte Leitenberger nicht von Gott selbst Einsicht in höhere, die Wissenschaft ausstechende Wahrheit bekommen haben, so bleibt seine Behauptung wohl ein frommer Wunsch.</p>
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