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Der FC Bayern plant nämlich, im Trainingslager Buddha-Statuen aufzustellen. Sehr zum Unmut von Dekan Michael Wehrwein, der wohl auch die Chance gekommen sah, sich mal ein bisschen ins rechte Licht der Medienwelt zu rücken. Diesem missfällt
„dass einerseits allenthalben christliches Gedankengut und christliche Symbole lächerlich gemacht und aus der Öffentlichkeit verbannt werden, andererseits der Buddhismus als vermeintlich friedliebende Religion hofiert und propagiert wird.”
Der bemitleidenswerte Herr Wehrwein empfindet diese buddhistische Propaganda gar als “Schlag ins Gesicht”. Genau, Herr Wehrwein. Frei nach dem Motto: Wir waren vorher da. Da könnte ja sonst jeder kommen.
Quelle: idea.de
3 Responses to FC Bayern München: Das Kreuz mit dem Buddha
markus
July 30th, 2008 at 1:36 pm
schlag ins gesicht? wunderbar, soll er gleich mal ganz christlich die andere backe auch noch hinhalten *hehe*
Judith
July 30th, 2008 at 1:45 pm
denke auch – der herr wehrwein bemüht da eine sehr starke rhetorik für so einen fliegenschiß.
FC BUDDHA
September 14th, 2010 at 8:02 am
In Angesicht der Tatsache, daß die ach so christlichen Herren jahrhundertelang damit beschäftigt waren in den Kolonien buddhistische Tempel, Statuen, Schriften und Reliquien zu zerstören und zu Hause alle Menschen, die auch nur mit buddhistischen Gedanken liebäugeln würden, auf dem Scheiterhaufen zu verbrennen, scheint mir so eine Aussage von Dekan Michael Wehrwein nicht nur “starke Rhetorik für einen Fliegenschiß” zu sein sondern ein Eigentor ohne gleichens. Jetzt also schon 2:0 für Buddha.