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„Der Staat soll sich nicht in die Intimbeziehungen der Bürgerinnen und Bürger einmischen!“ fordern da diverse christliche Vereinigungen in einer Aussendung. Da bin ich grundsätzlich ihrer Meinung.
Doch was der Staat nicht darf, glauben die christlichen Glaubensgemeinschaften zu dürfen. Denn dieser Satz stammt aus der Aussendung mit dem Titel: “Nein zur Homo-Ehe”. Der Bodensatz der christlichen Homophobiker hat sich zusammengetan, um gegen die Gleichstellung homosexueller Lebensgemeinschaften zu kämpfen: Das Institut für Ehe und Familie, die Pfingstgemeinden (das sind die “Zungenredner”), der Bund evangelikaler Gemeinden Österreichs, die Gemeinschaft “Umkehr zum Herrn” usw.
22.000 Unterschriften haben sie bereits gesammelt und unterstützt wird die Aktion mit einer Website in gewohnt professioneller Weise: www.neinzurhomoehe.at
Wenn man sich die Stellungnahme der Initiative ansieht, merkt man sehr schnell, worum es den Initatoren geht:
” Kinder haben ein Recht auf Vater und Mutter. Wer Kinder liebt, muss gegen das Recht auf Adoption durch Homosexuelle stimmen. [...] Niemand kann uns zwingen, Eingetragene Partnerschaften einzuführen. Haben wir sie aber einmal, dann können wir nicht mehr verhindern, dass Homosexuelle auch Kinder adoptieren können.”
Genau. Lieber gar keine Eltern, als homosexuelle Eltern. Das ist sicher zum Wohl der Kinder. Ein Hoch auf die christliche Nächstenliebe.
Studie: Lesbian & Gay Parenting
2 Responses to Selektive Nächstenliebe
g.
November 17th, 2008 at 8:21 pm
ich finde es unmöglich was die gegner der homosexualität sich denken! das hauptargument der christen ist; homosexualität wäre unnatürlich, doch das ist nicht wahr. sogar in der tierwelt gibt es homosexualität. es ist doch keine krankheit!….!
alm
November 17th, 2008 at 8:25 pm
So zu argumentieren eröffnet aber leider Angriffsflächen, denn in der Tierwelt gibt es auch Kannibalismus und Kindesmord. Ich würde eher dort ansetzen, wo z. B. jemand geschädigt würde. Und das ist dann doch nirgends der Fall. Was geht es also Dritte an?