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Die öffentlich-rechtlichen Radiosender spielen keine Werbung und keine nervigen Comedys, der Wirt ums Eck schreibt “Gebackenes Seefischfilet” auf die Tagesmenükarte und im Büro weiß man mit einem Blick auf verwaiste Schreibtische, wer evangelisch ist. Mittlerweile hab es auch ich kapiert – heute ist Karfreitag.
Wer aber glaubt, dass die Österreicher ein frommes Völkchen sind und mit besonderem Einsatz und vorauseilendem Gehorsam den absurden Aberglauben der diversen Glaubensgemeinschaften exekutieren, wird eines besseren belehrt. Die Bayern sind immer noch die besseren Katholen und verhängen gleich mal Tanzverbot über das partywütige Jungvolk. Und dieses wehrt sich und weicht ins gottlose Oberösterreich aus!
Bayrische Partygäste am Karfreitag
Weil in Bayern am Karfreitag “Tanzverbot” herrscht, werden von dort Partytiger in Bussen nach Oberösterreich verfrachtet. Im Mühlviertel wirbt eine Disco mit einer “Ballermann-Party” am Karfreitag. (Quelle: Orf.at)
Und auch in Bayrn formiert sich mittlerweile der antikatholische Widerstand gegen da “Musik- und Party-Verbot” – hier der alternative Veranstaltungskalender des hpd.
PS: Wer dann doch nicht in Partylaune ist, weil ihm das Leben wieder mal übel mitgespielt hat – hier ein TV-Tipp:
kreuz und quer-spezial: “Warum lässt Gott uns leiden?”
Freitag, 21. 03. 2008, 21.50 Uhr in ORF 2
Sendungsinfo
Ich werde mich heute wohl einem teuflischen Tanzvergnügnen hingeben. Falls die Sendung jemand sieht, bitte ich darum, die Antwort auf die Frage “Warum lässt Gott uns leiden?” hier zu posten – täte mich wirklich interessieren…
2 Responses to Karfreitagsabsurditäten
Roland
March 21st, 2008 at 11:10 am
http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/rudolftaschner/371045/index.do das könnte man vielleicht auch noch erwähnen, war auf dem deutschen brightsblog verlinkt.
alm
March 21st, 2008 at 6:14 pm
Taschner kann seinen Hass ja kaum unterdrücken. Die Antisäkularen behaupten ja gerne Dinge ohne sie im Geringsten zu begründen. In seinem Fall würde er das wahrscheinlich Axiom nennen.