Homophiles Wertevakuum im Dschungel Wien

4 Feb
2008

In einer Ansprache am 10.Jänner referierte der Papst einmal mehr über sein Allheilmittel gegen die Verrohung, Desorientierung und das Wertevakuums des Volkes. Zuallererst müsse wieder der Wert von Ehe und Familie betont werden: „Hier sind natürlich die Achtung der auf die Ehe gegründeten Familie von erstrangiger Bedeutung…“Diverse konservative Kommentatoren – etwa auf Kath.net - sponnen den Ansatz des Papstes gleich weiter:

“Mit anderen Worten: geht die Familie zugrunde, ist eine Wertevermittlung nicht möglich. Dementsprechend destruktiv sind die Tendenzen, die sich gegen die natürliche Familie richten: Pornographie, Erotik, Homo-Ehe, Abtreibung, Unmoral in den Medien, sog. “Gender” Erziehung in den Schulen usw. In einer Umgebung, in dem diese Mißstände, wie heute oft üblich, sogar öffentlich gefördert werden, kann die Familie nur Schaden nehmen und die Erziehung der Heranwachsenden erschwert werden.”

Akutelles Beispiel der katholischen/politischen Werteoffensive: Die Hetze gegen das “subventionierte Homo-Stück König & König” im Kindertheater Dschungel. In dem Stück verliebt sich der Prinz nicht ordnungsgemäß in die Prinzessin, sondern in deren Bruder. Schon vor der Premiere (6. Februar 08) zeigen sich die FPÖ, der Katholischen Familienverband und selbstverständlich auch der Boulevard höchst besorgt. (siehe derstandard.at)

dazu: lebens.art, 4. Februar, ca 23.20 Uhr ORF 2

Schön zu lesen, dass die Premiere (6. Februar) von “König & König” trotz der Hetze der heiligen Katholen-Kronenzeitungs-Allianz restlos ausverkauft ist.

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