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Wenn Ex-ÖVP-Chef Erhard Busek meint, Christoph Schönborn gehört mal unsanft wachgerüttelt (O-Ton: “geistigerweise eine herunterhauen”), quasi wachgewatscht, dann ist das symptomatisch für die gewaltschwangere Wortwahl der Antisäkularen, wenn es um religiös unterfütterte Konflikte geht. Den Vertreter Gottes in Wien würde er am liebsten unter Gewaltanwendung (geistigerweise natürlich) dazu bewegen zu politischen Themen Stellung zu nehmen. So stellt sich die ÖVP also die Trennung von Staat und Kirche vor. Daran kann auch das halbherzige Zurückrudern von Michael Spindelegger nichts ändern.
1 Response to ÖVP will Busek büßen lassen
Judith
January 18th, 2008 at 7:02 pm
In der ZIB2 vom 16. Jänner meinte Busek: “… ich erwarte mir eigentlich von den Spitzen der Kirchen und der Religionsgemeinschaften – also von allen, die in der Zivilgesellschaft eine herausragende Rolle haben und eine Orientierungsfunktion haben, dass sie eine solche Orientierung geben. ”
Schönborn hat ja mittlerweile auch Stellung genommen – und sich für seine exklusive Stellungnahme auch gleich das seriöseste Medium ausgesucht:
http://www.heute.at/news/politik/7.php
Ach wie schön wär es wenn uns die Orientierungsangebote der Kirchen und Religionsgemeinnschaften erspart blieben. Und es stattdessen vielleicht eine undogmatische Ethikkommission gäbe.