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Naja, wie beim ORF nicht anders zu erwarten war die Diskussion eher eine laue Angelegenheit, die in weiten Strecken am Thema vorbeiging. Michael Köhlmeier musste bei der Open-End-Diskussion penibel die Zeit einhalten. Die weiteren Gäste konnten sich nicht auf einer Ebene verständigen. Michael Schmidt-Salomon wurde natürlich permanent missverstanden oder lächerlich gemacht (Ekinci: “Atheist, Agnostiker, Humanist, was jetzt? Ich kenn mich nicht mehr aus.”). Die Schweizer Philosophin Jauch driftete ständig auf Nebenschauplätze ab, wie auch von Pfarrer Sieber zurecht bemängelt. Ebenjeniger war wenigstens in sich konsistent und logisch, wenngleich seine Weltanschauung der säkularen entgegengesetzt ist.
Was mich besonders stört: Die Diskussion über die Symptome hat mit der Sache nichts zu tun. Kreuzzüge im Mittelalter oder humanitäre Hilfe der Kirchen sagen nichts darüber aus, ob es einen persönlichen Gott im Sinne der monotheistischen Offenbarungsreligionen überhaupt gibt.
2 Responses to Atheismus im Club 2
Saibot-Blog
December 20th, 2007 at 9:04 pm
ich bin ähnlicher Meinung, allerdings find ich Club 2 bisher ganz ok (Gästauswahl iust zu verbessern). Jedenfalls besser als “Extrazimmer”.
ausführlich über letzt Sendung: http://saibot-blog.blogspot.com/2007/12/club-2-atheismus.html
martin
December 23rd, 2007 at 9:04 pm
was der ORF unter OpenEnd versteht haben ja einige gesehen. Wen das aufstößt kann dem hier kunttun: http://www.Club2OpenEnd.at